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Kronen Zeitung

vor 5 Stunden
Allgemein

EINSPRUCH ABGELEHNT

Rapid sauer: „Ich kann keine klare Linie erkennen“

Rainer Bortenschlager

Für Rapid stellt sich in Graz am Sonntag die Charakterfrage. Jedoch ohne den gesperrten Kapitän Matthias Seidl, der Einspruch der Wiener wurde von der Bundesliga abgelehnt. „Ich kann hier keine klare Linie erkennen“, ärgert sich Johannes Hoff Thorup.


„Wir haben in der Saison schon so viele Möglichkeiten ausgelassen, das tut weh“, zweifelt Rapids Trainer Hoff Thorup auch nach der Derby-Pleite nicht an den Qualitäten, um in Graz zurückzuschlagen: „Es ist Charakter in dem Team.“ Mehr ärgert den Dänen, dass man sich mit einem Sieg in sieben Partien in die Lage gebracht hat. Das 0:2 gegen die Austria bezeichnete er nach der Video-Analyse gar als „lächerlich“.

Bild: GEPA

Eine Reaktion ist gefragt, wofür im Training der Kampf ums Leiberl angeheizt wurde: „Kein Spieler konnte bislang erkennen, wer spielt“, ließ sich Hoff Thorup selbst gestern noch nicht in die Karten blicken. Und bereits heute geht es ja nach Graz …

Hollywood in Liebenau
Allerdings weiterhin ohne Kapitän Seidl. Der Senat der Bundesliga lehnte Rapids Einspruch, falls man sich überhaupt damit beschäftigt hat, gegen die 2-Spiele-Sperre nach dem Frustfoul in Linz ab. Was Hoff Thorup nicht nachvollziehen kann: „Wir haben uns 30 rote Karten angeschaut, es gab härtere Fouls mit nur einem Spiel Sperre – ich kann hier keine klare Linie erkennen.“

Klar ist, dass Rapid morgen nur ein Sieg hilft, wenn man die Austria abfangen, Platz vier retten will. Sturm braucht im Titelkampf auch einen Dreier. „Es wird zu Beginn taktisch“, bereitet Hoff Thorup seine Truppe auf alle Szenarien vor, wohl wissend, dass im Finish beide Seiten volles Risiko nehmen könnten. Dann winkt Hollywood in Liebenau.


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